Annas Tipps für Nachhaltigkeit

18.06.2020 14:26

Anna, die Autorin des Textes, mit ihrem HundDieser Blogbeitrag entstammt der Feder unserer Praktikantin Anna (16 Jahre), die ein Schülerpraktikum bei uns absolvierte und viel über Nachhaltigkeit und den Umgang mit unseren Ressourcen gelernt hat.

Bevor ihr nun den nächsten Artikel von Anna lesen könnt, haben wir mit ihr ein kurzes Interview geführt. Uns hat interessiert, warum sich ein junger Mensch ausgerechnet um einen Praktikumsplatz bei Kildwick Komposttoiletten beworben hat und wie ihr Fazit nach einigen Wochen bei uns ist.

Kildwick: Anna, du bist nun schon seit einigen Wochen im Komposttoilettenalltag integriert. Wie ist dein Eindruck und gefällt es dir bei uns?

Anna (lacht): Es gefällt mir sogar sehr gut bei Kildwick. Das Arbeitsklima ist sehr locker, wenn auch oft stressiger als ich es mir vorgestellt habe. Aber ich bin froh, ein Teil des Teams zu sein und ich habe nicht das Gefühl nur eine Praktikantin zu sein. Ich hätte mehr typische Praktikantenaufgaben erwartet, sowas wie: kopieren, putzen, Blumen gießen. Richtig gut gefällt mir, dass ihr jeden Tag Mittagessen kocht und zusammen esst. Das ist immer sehr lustig und ich freue mich, dass ihr auf meine Essgewohnheiten Rücksicht nehmt. Ich bin nämlich Vegetarierin.

Kildwick: Wie kam es denn überhaupt, dass du dich bei uns als Praktikantin beworben hast?

Anna: Das Praktikum ist ein fester Bestandteil meiner Ausbildung. Viele meiner Mitschüler*innen sind in handwerkliche Betriebe gegangen, weil sie das später auch beruflich gerne machen möchten. Ich habe mich schon immer für Tier- und Umweltschutz interessiert und habe gezielt in diesem Bereich nach einem Praktikumsplatz gesucht.

Kildwick: Anna, du weißt, wir schätzen deine ehrliche Art. Du hast ja erwähnt, dass du mehr "Praktikantenaufgaben" erwartet hättest. Magst du mal erzählen was du so bei uns alles machst?

Anna: Ich bin echt überrascht, dass ich bei euch gleich in alle Aufgaben eingebunden wurde und hinter die Kulissen schauen konnte. Zum Beispiel durfte ich gleich Pakete für die Kunden packen. Es bringt mir total Spaß zu wissen, dass irgendjemand eine Lieferung bekommt, die ich gepackt habe. Also, liebe Leute da draußen, vielleicht habe sogar ich genau deine Bestellung auf den Weg gebracht. Jeder von uns hat schon mal etwas bestellt und dann ein Paket erhalten. Das da ein Mensch irgendwo steht und meine Bestellung mit seinen Händen verpackt, da habe ich mir vorher noch nie wirklich Gedanken drüber gemacht. Das ich eigene Blogartikel schreiben darf, finde ich auch richtig toll! Ich habe durch meine Recherchen viel dazugelernt.

Kildwick: Wie reagieren deine Freunde, wenn du erzählst, dass du im "Klo-Business" arbeitest? Gab es abfällige Kommentare oder komische Blicke?

Anna: Nein, überhaupt nicht! Meine Freund*innen finden das Thema total interessant und stellen mir sogar viele Fragen dazu. Den meisten war ziemlich schnell klar, dass Komposttoiletten eine coole und nachhaltige Sache sind.

Kildwick: Nach ein paar Monaten bei uns, hast du ja nun schon einiges über Trockentrenntoiletten gelernt. Was nimmst du aus deiner Praktikumszeit bei uns mit?

Anna: Eine Trockentrenntoilette. Wir haben einen Kleingarten ganz in der Nähe von unserer Wohnung. Dort haben wir zwar einen Brunnen, um die Pflanzen zu gießen, aber keine Möglichkeit auf die Toilette zu gehen. Wir verbringen viel Zeit im Garten. Dort haben wir einen Pool, feiern Geburtstage und meine Hündin Sunny liebt es, sich im Gras zu wälzen oder sich die Sonne aufs Fell scheinen zu lassen. Als Praktikumsabschluss habe ich ein EasyLoo zusammengebaut und es nach meinen Vorstellungen angemalt. Das hat mega Spaß gemacht. Das kommt nun in unsere Gartenlaube und ich denke, da wir nun auch eine Toilette haben, werden wir noch mehr Zeit in unserem Schrebergarten verbringen.

Ich finde es cool, dass es Toiletten gibt, für die man kein Wasser verschwenden muss. Vor meinem Praktikum bei euch, hatte ich mich noch nie mit diesem Thema beschäftigt. Es ist so normal, einfach auf ein WC zu gehen. Das es eine totale Ressourcenverschwendung ist, war mir nicht bewusst.

Das Kildwick Team möchte sich bei dir, Anna, bedanken! Wir hatten wirklich viel Spaß mit dir und wir lieben deinen trockenen Humor. Du hast uns viele Impulse mit an die Hand gegeben und uns gezeigt, dass Aufklärung ein wichtiger Schritt für eine bessere Zukunft ist.

eine Trockentoilette die in einem Auto transportiert wird

Aber nun zu einem weiteren interessanten Blogartikel von dir:

26 Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit – Bewusster Leben

Nachhaltigkeit ist ein großes Thema, aber was genau versteht man unter dem Begriff? Warum ist Nachhaltigkeit heutzutage so wichtig und was genau hat die Kildwick Trenntoilette damit zu tun? Darum geht es in diesen Blogbeitrag.

Nachhaltigkeit ist kurz gesagt ein schonender und umsichtiger Umgang mit Ressourcen, und zwar langfristig gesehen. Dass alles, was du jetzt tust, auf Dauer gute Auswirkungen auf die Umwelt, Natur und Erde hat, ohne die nächste Generation zu beeinträchtigen.

Wenn wir nicht nachhaltig leben, werden wir nicht in der Lage sein, unserer nächsten Generation eine gute Welt zu hinterlassen. Wir haben keinen zweiten Planeten. Aber wir Menschen haben die Erde schon ziemlich zerstört und ausgebeutet. Wir verbrauchen zurzeit etwa 2,7 Erden, also mehr als doppelt so viele Ressourcen, wie die Erde sie uns in einem Jahr geben kann. Dazu gehört Wasser, Nahrung, Boden, Holz, Mineralien und viele andere Ressourcen. Wir leben also auf Pump und das kann nicht lange gut gehen.

Geben wir dem Boden seine Nährstoffe zurück

Ein guter Weg, um nachhaltig zu leben, ist dem Boden, auf dem wir unsere Nahrung anbauen, seine Nährstoffe, die wir durch das Essen in uns aufgenommen haben, zurückzugeben. Mit einer Trockentrenntoilette trennen wir unseren Urin vom Kot und können so wertvollen Dünger und Kompost herstellen. Weiterhin verzichten Trenntoiletten komplett auf Wasser und es wird keine Chemie benötigt.

Das Team Kildwick hat sich von Anfang an Gedanken gemacht, wie wir ihre Produkte so nachhaltig wie möglich gemachen werden können. Deswegen sind die Bausätze aus leicht verwertbarem Sperrholz. Die Toilettensitze sind ebenfalls aus Holz oder Bambus, statt aus Plastik. Sogar der Trenneinsatz, obwohl aus Plastik (Polystyrol), ist vollständig recycelbar. Anstatt Plastikverpackungen ist der Großteil der Verpackungen aus recycelter Pappe.

26 Ideen für mehr Nachhaltigkeit in deinem Leben

Was kannst du in deinem täglichen Leben tun, um Stück für Stück diese Welt zu verbessern? Neben dem Einsatz einer Trockentrenntoilette habe ich noch ein paar mehr Ideen, wie du ganz einfach und mit Spaß nachhaltiger leben und unsere Umwelt schützen kannst:

1. Reinigungsmittel:

Reinigungsmittel bestehen hauptsächlich aus schädlichen Chemikalien und diese gelangen beim Putzen über den Abfluss in die Natur. Deswegen verwende am besten biologisch abbaubare Reinigungsmittel. Oder du kannst dir deine Reinigungsmittel sogar aus einfachen Zutaten, die jeder im Haus hat, selber machen! Tolle und einfache Rezepte dazu findest du zum Beispiel im Internet.

2. Verschenken & Spenden

Bevor du etwas Altes, was du nicht mehr benutzt, in den Müll wirfst, schau mal ob es noch gut ist zum Verschenken oder Spenden. Vielleicht bist du aus deinen Klamotten rausgewachsen oder hast sogar einige Teile gekauft und doch nie angezogen? Auch Spielzeug eignet sich zum Spenden. Vielleicht hast du Bekannte, die sich drüber freuen würden oder du verkaufst es einfach. Hier gibt es mittlerweile viele Onlineportale. Du kannst die Sachen auch spenden oder in den Altkleidercontainer geben. Wetten es freut sich jemand darüber?

3. Leihen & Teilen anstatt Kaufen

Bevor du etwas neu kaufst, frag doch mal deine Nachbar*innen oder Bekannte, ob sie den Gegenstand besitzen und dir ausleihen würden. Eine Bohrmaschine zum Beispiel brauchst du nicht jeden Tag. Immer mehr Gemeinschaften teilen sich Gebrauchsgegenstände, leihen und verleihen. Carsharing ist auch eine nachhaltige Idee!

4. Nachhaltig Mode kaufen

Normale Baumwolle wird mit riesigen Mengen Pestiziden behandelt und im Verarbeitungsprozess gefährden giftige Chemikalien die Umwelt und die Arbeiter*innen. Bei billigen Ketten werden die Arbeiter*innen unter schlimmen Bedingungen ausgebeutet. Es lohnt sich, für Kleidung etwas mehr Geld auszugeben und Bio-Baumwolle zu kaufen. Secondhand ist auch eine super Idee. Wenn du in einem Secondhand-Laden kaufst, dann unterstützt du auch die kleinen Shops vor Ort.

5. Wachstücher anstatt Alu- oder Frischhaltefolie

Bevor du dein nächstes Pausenbrot in Alufolie einwickelst, denk mal darüber nach, wieviel Müll du damit produzierst. Wiederverwendbare Wachstücher sind super zum Verpacken. Durch das Gewebe aus Baumwollstoff bildet sich kein Kondenswasser und durch das echte Bienenwachs, halten die Lebensmittel viel länger. Die Wachstücher, meist aus bunten Stoffen, sehen toll aus und du kannst sie sehr lange immer wieder verwenden.

6. Ein eigener Kaffeebecher To Go

Unterwegs Lust auf einen Kaffee To Go? Bring lieber deinen eigenen wiederverwendbaren Kaffeebecher mit. Denn die Becher, die du beim Bäcker bekommst, machen einen Haufen Müll. Zudem sehen sie zwar aus wie Pappbecher, sind aber meist doch aus Plastik, der schwer bis gar nicht zu recyclen ist. Viele Läden erlauben es, dass du deinen eigenen Becher mitbringst und geben dir sogar noch einen Rabatt.

7. Nimm einen Einkaufsbeutel mit

Nirgendwo entsteht soviel Plastikmüll, wie beim Einkaufen. Egal ob Verpackung oder Einkaufstüten. Wie wäre es mit einem schönen Stoffbeutel oder deinem Rucksack? Stoffbeutel gibt es mit tollen Motiven und coolen Sprüchen, so setzt du nicht nur ein Zeichen, sondern du hast noch ein stylisches Accessoire.

8. Duschen anstatt Baden

Beim Duschen wird gerade mal ein Viertel von dem Wasser verbraucht, wie für eine ganze Badewanne. Nicht nur das: Du sparst auch noch Strom. Nämlich die Energie, die notwendig gewesen wäre, das Wasser für ein Vollbad zu erhitzen.

9. Leitungswasser trinken

Damit sparst du Energie und Ressourcen, die, für die Herstellung der Plastikflaschen, für den Transport, das Abfüllen und das Recyclen der Flaschen gebraucht wird. Zudem ist unser Leitungswasser eines der besten Trinkwasser der Welt! Wenn du lieber Sprudelwasser magst, dann besorg dir einen Trinkwassersprudler.

10. Wechsel zu Ökostrom

Ökostrom wird nicht mit Atom- oder Kohlekraft erzeugt. Stattdessen nutzen die Stromproduzierende erneuerbare Energien, wie Sonne, Wind, Wasser oder nachhaltig erzeugte Biomasse. Bei dieser Stromerzeugung werden keine umweltschädlichen Abgase, CO2 oder Atommüll erzeugt. Aber Achtung: Es gibt nur wenige echte Ökostromanbieter, die unabhängig von Atomstromkonzernen sind.

11. Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel fahren

Statt das Auto für jede noch so kleine Fahrt zu nutzen, ist es ökologisch sehr viel sinnvoller auf das umweltfreundliche Fahrrad umzusteigen. Du verbrennst keine fossilen Brennstoffe, sondern Kalorien. Damit bist du fast komplett klimaneutral unterwegs. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hast du bei schlechtem Wetter oder langen Strecken eine gute Alternative. Immer mehr Stadtwerke und die Bahn setzen auf Ökostrom und elektrisch betriebene Fahrzeuge.

12. Selbst Obst & Gemüse anbauen

Du hast einen eigenen Garten? Dann versuch dich doch mal im Gärtnern. Wie wäre es zum Beispiel mal mit selbst gezogenen Erdbeeren? Auch auf Balkon und Fensterbank kannst du dir kleine Obst-, Gemüse-, und Kräutergärten anlegen. Das macht Spaß und du sparst nicht nur Ressourcen, sondern auch Geld.

13. Am besten Bio

Beim Kauf von Lebensmitteln achte darauf so viel wie möglich in Bio-Qualität zu kaufen. Bio-Lebensmitteln dürfen nicht mit Pestiziden und Kunstdünger behandelt werden. Außerdem werden weniger Zusatzstoffe benutzt. So tust du der Umwelt was zu liebe, den Tieren und dir selbst.

14. Lebe Vegan oder Vegetarisch

Auch wer nur ein bisschen veganer lebt, leistet einen wichtigen Beitrag zu weniger Tierleid und mehr Umweltschutz. Denn bei der Herstellung von Fleisch, Fisch und tierischen Produkten, wie Milch, werden weltweit die meisten Ressourcen verbraucht und unglaubliche Mengen CO2 ausgestoßen. Wer zum Beispiel ein Kilo Rindfleisch verspeist, verbraucht dadurch mehr als 75 Badewannen voller Wasser und enorm viel Fläche. Rindfleisch stößt viermal so viel CO2 wie Tofu aus und braucht zehnmal so viel Land.

Verschiedenes Obst und Gemüse

15. Mut zu hässlichem Gemüse und Obst

Täglich wird sehr viel Obst und Gemüse weggeschmissen, oft auch deswegen weil es nicht so schön aussieht. Hab Mut und greif zu. Es schmeckt genauso! Nimm die krumme Kartoffel, die dreibeinige Möhre oder den Apfel, der blasser ist. Immer mehr Supermärkte verkaufen "krummes Gemüse", oft sogar günstiger als die optisch ansprechenderen.

16. Mindesthaltbarkeitsdatum heißt nicht Verfallsdatum

Es heißt Mindesthaltbarkeitsdatum und nicht Maximalhaltbarkeitsdatum. Laut Medien wird bis dahin garantiert, dass das Produkt aussieht und riecht wie gewohnt. Also ist abgelaufenes Essen nicht immer gleich schlecht, wenn es das MHD überschreitet. Aber was hat das mit Nachhaltigkeit zutun? Ganz einfach: weggeschmissenes Essen ist unnötige Verschwendung von Ressourcen, Energie und Wasser.

17. Obst und Gemüse der Saison und regional kaufen

Obst und Gemüse außerhalb der Saison anzubauen, ist mit mehr Energie- und Wasserverbrauch verbunden. Das liegt daran, dass die Pflanzen in Gewächshäusern oder unter Folientunneln gezüchtet werden. Im Treibhaus wird 34 mal so viel Energie verbraucht, wie beim Anbau im Freiland. Obst und Gemüse aus anderen Ländern muss erstmal zu uns gebracht werden. Doch um die Transportwege möglichst kurz zu halten und damit CO2-Emissionen zu verringern, solltest du nur regionale Ware kaufen.

18. Glasflasche oder Metallflasche

Eine Trinkflasche aus Glas oder Metall, die du überall mit hinnehmen kannst, ist nicht nur praktisch, sie schont auch die Umwelt. Statt Plastikflaschen zu kaufen, fülle dir dein Getränk in eine wiederverwendbare Flasche.

19. Haarseife und Körperseife benutzen

Duschgel, Shampoo und Co kommt eigentlich immer in Plastikverpackungen. Doch es gibt gute Alternativen: Haarseife und Körperseifenblöcke. Die Seifenstücke kommen meist ohne Plastikverpackung. Es gibt sie zum Beispiel mittlerweile in Drogeriemärkten.

Seife

20. Richtig Müll trennen

Wer den Müll schon zuhause richtig vortrennt, hilft der Umwelt. Denn so kann leichter recycelt werden. Der gelbe Sack oder die gelbe Tonne soll helfen, Abfallmengen langfristig zu verringern und die Wertstoffe dem Recycling zuzuführen. Fast 60 Prozent unseres gesamten Mülls in Deutschland wird recycelt. Neben Kunststoffen sind das vor allem Altpapier, Altglas, Biomüll und Elektroschrott.

21. Wäsche Waschen

Den größten Teil deiner Klamotten kannst Du bei 30 Grad mit dem Pflegeleicht-Programm waschen. Dadurch verbrauchst Du weniger Strom und Wasser. Für Kochwäsche reicht 60 Grad aus. Benutze ein ökologisches Waschmittel, das keine umweltschädlichen Inhaltsstoffe hat. Du kannst aber auch zum Beispiel mit Efeublättern oder Kastanien waschen, damit verzichtest du ganz auf herkömmlich hergestellte Waschmittel.

22. Zero Waste im Bad

Im Hygienebereich produzieren wir sehr viel Müll. Du kannst zum Beispiel waschbare Taschentücher und Abschminkpads aus Stoff benutzen. Als Frau kannst du eine Menstruationstasse oder waschbare Binden benutzen. Anstatt Wattestäbchen gibt es auch Ohrenreiniger aus Bambus oder Edelstahl, die du abwaschen kannst.

23. Bitte keine Werbung!

Wenn du diesen Sticker an deinen Briefkasten klebst, sparst du über 30 kg Papier im Jahr! Allein in Deutschland wären das ca. 2,7 Milliarden Tonnen Holz oder 1 Waldfläche von ca. 40.000 Quadrat Kilometer. Je weniger Prospekte ausgeliefert werden können, desto weniger werden auch produziert.

24. Achte auf Umweltsiegel

Immer mehr Ökosiegel sollen uns helfen unsere Kaufentscheidungen nachhaltiger zu treffen. Dabei gibt es aber große Unterschiede zwischen den Anforderungen der Siegel, eine Auflistung der Umweltsiegel findest du im Internet .

25. Nachhaltigkeit vorleben

Dadurch, dass du dich für einen nachhaltigeren Lifestyle entscheidest, bringst du automatisch andere zum Nachdenken und vielleicht auch zum Umdenken. Ohne als Moralapostel aufzutreten, kannst du deinen Freund*innen und deiner Familie erklären, wieso du nachhaltiger leben möchtest. Indem du die Vorteile dieser Lebensweise in den Vordergrund stellst, möchten sie eventuell auch mitmachen. Für unsere Zukunft!

26. Nachdenken

Wenn du bei Allem, was du tust, etwas nachdenkst, dann fällt dir sicherlich eine umweltschonende Alternative ein. Informiere dich und du wirst feststellen, dass eine verantwortungsvolle Lebensweise gar nicht so schwer ist, sogar Spaß bringt und du dir und deiner Umwelt mit wenig Aufwand schon etwas Gutes tun kannst.

Verantwortliche i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV: A. Zimmerling, Haferkornstraße 15, 04129 Leipzig